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Der Dorfprediger von Wakefield : eine Geschichte, die er selbst geschrieben haben soll
Entstehung
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—— 337 uns in ſeinen Schutz nehmen, denn mein Sohn iſt ſo unſchuldig, als ein Kind in der Wiege gewiß, das iſt er, und hat niemals Einem Men⸗ ſchen etwas zu leide gethan.“

„Madame,“ erwiederte der gute Mann, „Ihre Wuͤnſche fuͤr ſeine Errettung ſind nicht ſtaͤrker, als die meinigen; es thut mir aber leid, daß ich ſehe, ſein Verbrechen iſt zu erwei⸗ ſen; und wenn mein Neffe darauf beſteht— Allein, die Ankunft des Jenkinſons und der beyden Knechte des Kerkermeiſters lenkte anſre Aufmerkſamkeit auf etwas anders; ſie zerrten einen langen Kerl herein, der ganz fein geklei⸗ det war, und welcher der Beſchreibung des Ruffians gleich, der meine Tochter entfuͤhrt hatte.—„Hier,“ rief Jenkinſon, als er ihn

hereinſchleppte,„hier haben wir ihn; ſo ſchnell⸗

fuͤßig er iſt, dem Galgen ſoll er doch nicht ent⸗ laufen, da ſteh' ich fuͤr!“

Sobald der Neffe Tornhill den Gefangenen und Jenkinſon, der ihn gewaltſam hielt, anſich⸗ tig wurde, prallt' er vor Schrecken zuruͤck. Er ward blaß und bleich, wie ein armer Suͤnder, und ſuchte ſich davon zu ſchleichen; Jenkinſon aber, der ſein Vorhaben merkte, hielt ihn an.— „Wie nun, Junker,“ ſagt' er zu ihm,„ſchaͤmen

Sie ſich Ihrer beyden alten Bekannten, Jen⸗

kinſons und Baxters? Aber ſo machens die vor⸗ nehmen Leute alle, daß ſie ihre Freunde vergeſ⸗ P ſen;