Druckschrift 
Der Dorfprediger von Wakefield : eine Geschichte, die er selbst geschrieben haben soll
Entstehung
Einzelbild herunterladen

336 3 8—

und verſchiedene von meinen Bedienten ſind be⸗ reit, zu bezeugen, was ich geſagt habe. Hier⸗ mit alſo, Herr Oncle,“ fuhr er fort, weil er ſah', daß ich nichts ſagte, wie ich ihm denn wirklich nicht widerſprechen konnte,„hiemit al⸗ ſo haͤtt' ich meine eigne Unſchuld zwar gerettet; allein, ob ich gleich bereitwillig bin, dem Herrn Doktor, auf Ihr Begehren, alle andre Belei⸗ digungen zu verzeihen, ſo hat mir doch ſein Be⸗ muͤhen, mich bey Ihnen anzuſchwaͤrzen, zu weh gethan, als daß ichs ſo verſchmerzen konn⸗ te; und noch dazu, eben zu einer Zeit, da ſein Sohn wirklich alle Anſtalten machte, mir mein Leben zu uehmen; dieß, ſag' ich, war ſo ſchwarz⸗ daß ich deswegen auch entſchloſſen bin, der Ge⸗ rechtigkeit ihren Lauf zu laſſen. Ich habe hier den Ausfodrungsbrief, den er mir geſchickt hat, und zwey Zeugen, die es eidlich erhaͤrten koͤn⸗ nen. Einen von meinen Leuten hat er toͤdlich verwundet; und alſo, wenn auch mein Herr Oncle ſelbſt mir abrathen ſollte, wie er doch nicht wird, deß ich uͤberzeugt bin, ſo werd' ich die Sache doch treiben, daß ein Exempel an ihm ſtatuirt werden, und er ſeine Sttäfe dafuͤr leiden ſoll.“

„O Du Ungeheuer,“ ſchrie meine Frau⸗ „haſt Du noch nicht Rache genug, ſoll auch mein armer Sohn Deine Grauſamkeit fuͤhlen? Ich hoffe, der großmuͤthige Sir Williams wird . uns