Druckschrift 
Der Dorfprediger von Wakefield : eine Geschichte, die er selbst geschrieben haben soll
Entstehung
Einzelbild herunterladen

Herr Oucle, mit der Tochter dieſes Herrn bey einigen oͤffentlichen Luſtbarkeiten ſehen laſſen;

und dieſe jugendliche Unbedachtſamkeit haben verlaͤumderiſche Zungen aͤrger ausgelegt, und ausgeſprengt, ich haͤtte ſie verf hrt. Ich bin darauf ſelbſt zu ihm gegangen, in der Abſicht, ihm alles zu ſeiner Beruhigung aufzuklaͤren, aber er empfing mich bloß mit Schelten und

Schimpfen. Was das Uebrige anbetrifft, wa⸗

rum er hierher gebracht iſt, davon koͤnnen Ih⸗

nen mein Inſpektor und Caßirer die beſte Nach⸗

richt geben, weil ich denen die Verwaltung mei⸗

ner Geldſachen gaͤnzlich uͤbertragen habe. Wenn

er Schulden gemacht hat, die er nicht bezahlen

will, vielleicht wohl nicht kann, ſo iſt es Ihre

Pflicht, einen Ernſt zu der Sache zu thun, und ich ſehe weder Haͤrte noch Ungerechtigkeit dabey,

wenn man die ordentliche Rechtshuͤlfe braucht,

zu ſeiner Bezahlung zu gelangen.“

„Wenn die Sache ſich ſo verhaͤlt,“ ſagte Sir William,„wie Du ſie da vorſtelleſt, ſo iſt nichts Unverzeihliches dabey; und ob Dein Verfahren gleich großmuͤthiger geweſen wuͤre, wenn Du nicht zugegeben haͤtteſt, daß dieſer Mann von der Tyraney Deiner Beamten gedruͤckt wuͤrde; ſo iſts doch wenigſtens nach den Geſetzen recht.“

„Er kann es mit keiner Sylbe anders ſagen,“ erwiederte der Neffe.„Ich fodr' ihn hiermit

offentlich auf, wenn er meynt, daß er kann; 1 und