334— gen Geſichte.„Zu meinem Herzen geht kein andrer Weg, als die Bahn der Ehre; hier aber ſeh' ich nichts als ein Gewirre von Falſchheit, Feigheit und boshafter Tuͤcke. Wie koͤmmt's Herr, daß dieſem armen Manne, fuͤr deſſen Freund, wie ich weiß, der Herr ſich ausgaben, ſo hart begegnet wird? Zum Dante fuͤr ſeine Gaſtfreyheit verfuͤhrt man ihm ſchaͤndlicher Wei⸗ ſe die Tochter, und ihn ſelbſt wirft man ins Ge⸗ fuͤngniß, vielleicht, weil er die Beſchimpfung uͤbel nuahm? Seinen Sohn, obendrein, dem der junge Herr ſich als ein Mann darzuſtellen das Herz nicht hatten——“
„Iſts moͤglich, Herr Oncle,“ unterbrach ihn der Neffe,„daß Sie mir daraus ein Verbrechen machen ſollten, was ich nur in Befolgung Ih⸗
rer oft wiederholten Lehren und Vermahnungen
gethan habe?
„Gut verantwortet!“ rufte Sir William; „bey dieſer Gelegenheit haſt Du recht und klug gehandelt, obgleich nicht voͤllig ſo, wie Dein Vater es gemacht haben wuͤrde; aber mein Bruder war auch ein Mann, der wahre Ehre im Leibe hatte, und Du— Doch, in dieſem Punkte haſt Du voͤllig recht gehandelt, und es hat meinen Beyfall vollkommen.“
„ Und ich hoffe auch,“ ſagte der Neffe,„daß
Sie an meiner uͤbrigen Auffuͤhrung nichts Ta⸗ delnswuͤrdiges finden ſollen. Ich habe mich,
Herr
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