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mißionair in der Stadt, kam ſehr hald und be⸗ ſtaͤtigte jeden Umſtand. Fuͤr mich ſelbſt waͤre der Verluſt meines Vermoͤgens eine Kleinigkeit geweſen; der einzige Kummer, den ich fuͤhlte,
war um die Meinigen, welche ich herunterkom⸗ men ſah, ohne daß ſie eine Erziehung hatten, die ſie gegen Verachtung gefuͤhllos machte.
Faſt waren vierzehn Tage hingegangen, ohue daß ichs verſuchte, ihre Betruͤbniß zu hem⸗ men; denn voreiliger Troſt ſchaͤrft nur den Schmerz. Waͤhrend dieſer Zwiſchenzeit waren meine Gedanken auf dielfuͤnftigen Mittel ihrer Unterhaltung gerichtet; und endlich ward mir in einem entlegenen Orte eine Predigerſtelle von nicht voͤllig hundert Thalern des Jahres ange⸗ boten, woſelbſt ich meinen Grundſaͤtzen, ohne daruͤber beunruhigtzu werden„treu bleiben konn⸗ te. Dieſen Vorſchlag nahm ich mit Freuden an, weil ich entſchloſſen war, mein Salarium durch eine kleine Nebenpachtung zu vermehren⸗
Nachdem ich dieſen Entſchluß gefaßt, war meine naͤchſte Sorge, die Truͤmmerni meines Vermoͤgens zu ſammlen; und nachdemn ich alle Schulden und Rechnungen abgeſtoſſen, und be⸗ zahlt hatte, blieben mir von ſiebzig Tauſend et⸗ wa zwey Tauſend Thaler uͤbrig. Mein vornehm⸗ ſtes Augenmerk war nunmehr, den Stolz meis
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