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Der Dorfprediger von Wakefield : eine Geschichte, die er selbst geschrieben haben soll
Entstehung
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das Vaterland an, als meinen Schuldener.

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len meiner Predigt an zu ſchlafen, oder ſeine

Frau Gemahlinn dankte auf meiner Frauen Gruß in der Kirche nur mit einem halben oder viertel Knix. Aber wir ſchlugen uns die Bekuͤmmer⸗ niſſe, die uns dergleichen Zufaͤlle verurſachten, bald wieder aus dem Sinne, und gewoͤhnlich, fingen wir nach drey oder vier Tagen an, uns zu wundern, wie wir ſo was haͤtten zu Her⸗ zen nehmen koͤnnen.

Meine Kinder, die Abkoͤmmlinge der Maͤſ⸗ ſigkeit waren, da ſie auch nicht weichlich erzo⸗ gen wurden, wohl gebildet und geſund zugleich; meine Soͤhne handfeſt und thaͤtig, und meine Toͤchter friſch und bluͤhend. Wenn ich ſo mit⸗ ten in dieſem kleinen Zirkel ſtund, welcher ſich anließ, daß er die Stuͤtze meines finkenden Al⸗ ters ſeyn wuͤrde, ſo konnt' ich mich nicht ent⸗ brechen, an die beruͤhmte Geſchichte des Grafen Abensberg zu denken, welcher, waͤhrend Hein⸗ rich des II. Zuge durch Deutſchland, als die andern Hofſchranzen mit ihren Schaͤzen ankamen, ſeine zwey und dreyßig Kinder brachte, und ſolche ſeinem Koͤnige als die ſchätzbarſte Gabe darſtellte, die er bringen konnte. Auf dieſe Weiſe, ob ich gleich nur ſechs hatte, betrachtete ich ſie als ein koͤſtliches Geſchenk, das ich meinem Vaterlaulande gemacht haͤtte, und folglich ſah

A 3 Unſer