nigſtens ſehr vergnuͤgte Freunde um uns hatten⸗ Denn die Bemerkung wird man Zeitlebens wahr
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Huͤlfleiſtungen an diejenigen, welche arm waren⸗ Wir hatten keine ſonderbare Gluͤckswechſel zu fuͤrchten, noch Muͤhſeligkeiten auszuſtehen; alle unſre Abentheure waren vor unſerm Kaminfeuer, und alle unſre Wanderſchaften erſtreckten ſich nicht weiter, als vom blauen Bette zum braunen⸗ Wir wohnten ſo nahe an der Landſtraſſe, daß wir oft von Fremden und Reiſenden beſucht wurden, um unſern Johannisbeerwein zu koſten, weswegen wir weit und breit bekannt waren; und ich geſtehe es, mit der Wahrheitsliebe eines Geſchichtsſchreibers, daß ich keinen darunter wuͤßte, dem er nicht gut geſchmeckt haͤtte⸗ Auch unſre Vettern und Verwandten, bis uͤber das ſiebende oder Naͤgelglied hinaus, waren ihrer Beyſippe eingedenk, ohne ſich durch Trau⸗ oder Taufſcheine daran erinnern zu laſſen, und kamen oft zum Beſuche zu uns. Einige dar⸗ unter machten uns durch ihre Sippſchaft frey⸗ lich nicht viel Ehre, weil Blinde, Lahme und Kruͤppel unter der Anzahl waren. Indeſſen be⸗ ſtund meine Frau darauf, ſie ſollten, weil ſie von einerley Fleiſch und Blut mit uns waͤren, auch an einem Tiſche mit uns ſitzen. Dergeſtalt, daß wir, wo nicht eben ſehr reiche, doch we⸗
: Je aͤrmer der Gaſt, je williger nimmt dem vorlieb, was man ihm vorſetzt. A Und


