Teil eines Werkes 
1. Th. (1835)
Entstehung
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Sich mit viel hundert kleinen Schlingen Um deinen Hals zu ſchmiegen ſehnt.

Gewaͤhr' dem Naͤrrchen die Begierde, Sie iſt voll Unſchuld, iſt nicht kuͤhn; Am Tag iſt's eine kleine Zierde,

Am Abend wirfſt du's wieder hin.

Doch bringt dir einer jene Kette, Die ſchwerer druͤckt und ernſter faßt, Verdenk' ich dir es nicht, Liſette, Wenn du ein klein Bedenken haſt.

An Lottchen.

Mitten im Getuͤmmel mancher Freuden, Mancher Sorgen, mancher Herzensnoth, Denk' ich dein, o Lottchen, denken dein die Beiden, Wie beim ſtillen Abendroth Du die Hand uns freundlich reichteſt, Da du uns auf reich bebauter Flur, In dem Schooße herrlicher Natur, Manche leicht verhuͤllte Spur Einer lieben Seele zeigteſt.

Wohl iſt mir's, daß ich dich nicht verkannt, Daß ich gleich dich in der erſten Stunde, Ganz den Herzensausdruck in dem Munde, Dich ein wahres gutes Kind genannt.

Still und eng und ruhig auferzogen, Wirft man uns auf einmal in die Welt; Uns umſpuͤlen hundert tauſend Wogen,

b

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