Teil eines Werkes 
1. Th. (1835)
Entstehung
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Ich ging, du ſtandſt und ſahſt zur Erden, Und ſahſt mir nach mit naſſem Blick: Und doch, welch Gluͤck, geliebt zu werden! Und lieben, Goͤtter, welch ein Gluͤck!

Neue Liebe neues Leben.

Herz, mein Herz, was ſoll das geben? Was bedraͤnget dich ſo ſehr? Welch ein fremdes, neues Leben! Ich erkenne dich nicht mehr. Weg iſt alles, was du liebteſt, Weg, warum du dich betruͤbteſt, Weg dein Fleiß und deine Ruh'— Ach wie kamſt du nur dazu!

Feſſelt dich die Jugendbluͤthe, Dieſe liebliche Geſtalt, Dieſer Blick voll Treu' und Guͤte, Mit unendlicher Gewalt? Will ich raſch mich ihr entziehen, Mich ermannen, ihr entfliehen, Fuͤhret mich im Augenblick Ach! mein Weg zu ihr zuruͤck.

Und an dieſem Zauberfaͤdchen, Das ſich nicht zerreißen laͤßt, Haͤlt das liebe, loſe Maͤdchen Mich ſo wider Willen feſt; Muß in ihren Zauberkreiſe Leben nun auf ihre Weiſe.