Teil eines Werkes 
1. Th. (1835)
Entstehung
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Willkommen und Abſchied.

Es ſchlug mein Herz, geſchwind zu Pferde! Es war gethan faſt eh' gedacht; Der Abend wiegte ſchon die Erde, Und an den Bergen hing die Nacht: 1 Schon ſtand im Nebelkleid die Eiche, Ein aufgethuͤrmter Rieſe, da, Wo Finſterniß aus dem Geſtraͤuche Mit hundert ſchwarzen Augen ſah.

Der Mond von einem Wolkenhuͤgel

Sah klaͤglich aus dem Duft hervor;

Die Winde ſchwangen leiſe Fluͤgel, Umſauſ ten ſchauerlich mein Ohr;

Die Nacht ſchuf tanſend Ungeheuer; Doch friſch und froͤhlich war mein Muth: In meinen Adern welches Feuer!

In meinem Herzen welche Gluth!

Dich ſah ich, und die milde Freude Floß von dem ſuͤßen Blick auf mich; Ganz war mein Herz an deiner Seite, Und jeder Athemzug fuͤr dich. Ein roſenfarbnes Fruͤhlingswetter Umgab das liebliche Geſicht, Und Zaͤrtlichkeit fuͤr mich Ihr Goͤtter! Ich hofft' es, ich verdient' es nicht!*

Doch ach! ſchon mit der Morgenſonne Verengt' der Abſchied mir das Herz: In deinen Kuͤſſen, welche Wonne! In deinem Auge, welcher Schmerz!