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Mit Rad und Kämmen, Walz' und Bugel.
Ich ſtand am Thor, ihr ſolltet Schlüſſel ſeyn;
Zwar euer Bart iſt kraus, doch hebt ihr nicht die Riegel. Geheimnißvoll am lichten Tag
Läßt ſich Natur des Schleiers nicht berauben,
und was ſie deinem Geiſt nicht offenbaren mag,
Das zwingſt du ihr nicht ab mit Hebeln und mit
Schrauben. Du alt Geräthe, das ich nicht gebraucht, Du ſtehſt nur hier, weil dich mein Vater brauchte. Du alte Rolle, du wirſt angeraucht, So lang an dieſem Pult die truͤbe Lampe ſchmauchte. Weit beſſer hätt' ich doch mein Weniges verpraßt, Als mit dem Wenigen belaſtet hier zu ſchwitzen! Was du ererbt von deinen Vätern haſt Erwirb es um es zu beſitzen. Was man nicht nützt iſt eine ſchwere Laſt; Nur was der Augenblick erſchafft das kann er nützen.
Doch warum heftet ſich mein Blick auf jene Stelle?
Iſt jenes Fläſchchen dort den Augen ein Magnet?
Warum wird mir auf einmal lieblich helle,
Als wenn im nächt'gen Wald uns Mondenglanz um⸗ weht?
Ich gruͤße dich, du einzige Phiole!
Die ich mit Andacht nun herunterhole, In dir verehr' ich Menſchenwitz und Kunſt. Du Inbegriff der holden Schlummerſäfte, Du Auszug aller tödtlich feinen Kräfte, Erweiſe deinem Meiſter deine Gunſt!
Ich ſehe dich, es wird der Schmerz gelindert, Ich faſſe dich, das Streben wird gemindert, Des Geiſtes Fluthſtrom ebbet nach und nach. Ins hohe Meer werd' ich hinausgewieſen,


