Teil eines Werkes 
3. Bd. (1843)
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Die uns das Leben gaben, herrliche Gefüͤhle, Erſtarren in dem irdiſchen Gewühle.

Wenn Phantaſie ſich ſonſt, mit kühnem Flug,

Und hoffnungsvoll zum Ewigen erweitert,

So iſt ein kleiner Raum ihr nun genug,

Wenn Gluͤck auf Glück im Zeitenſtrudel ſcheitert.

Die Sorge niſtet gleich im tiefen Herzen,

Dort wirket ſie geheime Schmerzen,

Unruhig wiegt ſie ſich und ſtoͤret Luſt und Ruh;

Sie deckt ſich ſtets mit neuen Masken zu,

Sie mag als Haus, und Hof, als Weib und Kind er⸗ ſcheinen,

Als Feuer, Waſſer, Dolch und Gift;

Du bebſt vor allem was nicht trifft,

und was du nie verlierſt das mußt du ſtets beweinen.

Den Goͤttern gleich' ich nicht! Zu tief iſt es gefuͤhlt; Dem Wurme gleich' ich, der den Staub durchwuͤhlt; Den, wie er ſich im Staube nahrend lebt,

Des Wandrers Tritt vernichtet und begräbt.

Iſt es nicht Staub was dieſe hohe Wand,

Aus hundert Fächern, mir verenget;

Der Troͤdel, der mit tauſendfachem Tand,

In dieſer Mottenwelt mich dränget?

Hier ſoll ich finden was mir fehlt?

Soll ich vielleicht in tauſend Büchern leſen,

Daß überall die Menſchen ſich gequält,

Daß hie und da ein Glücklicher geweſen?

Was grinſeſt du mir hohler Schädel her?

Als daß dein Hirn, wie meines, einſt verwirret, Den leichten Tag geſucht und in der Dämmrung ſchwer, Mit Luſt nach Wahrheit, jämmerlich geirret. Ihr Inſtrumente freilich ſpottet mein,