Teil eines Werkes 
3. Bd. (1843)
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Was ihr den Geiſt der Zeiten heißt, Das iſt im Grund der Herren eigner Geiſt, In dem die Zeiten ſich beſpiegeln. Da iſt's denn wahrlich oft ein Jammer! Man lauft euch bei dem erſten Blick davon. Ein Kehrichtfaß und eine Rumpelkammer, uUnd höchſtens eine Haupt⸗ und Staatsaction, Mit trefflichen pragmatiſchen Marimen, Wie ſie den Puppen wohl im Munde ziemen! Wagner. Allein die Welt! des Menſchen Herz und Geiſt! Möcht' jeglicher doch was davon erkennen. Fauſt. Ja was man ſo erkennen heißt! Wer darf das Kind beim rechten Namen nennen? Die wenigen, die was davon erkannt, 4 Die thöricht g'nug ihr volles Herz nicht wahrten, Dem Pöbel ihr Gefuhl, ihr Schauen offenbarten, Hat man von je gekreuzigt und verbrannt. Ich bitt' euch, Freund, es iſt tief in der Nacht, Wir müſſen's dießmal unterbrechen. Wagner. Ich hätte gern nur immer fortgewacht, Um ſo gelehrt mit euch mich zu beſprechen. Doch morgen, als am erſten Oſtertage, Erlaubt mir ein' und andre Frage. Mit Eifer hab' ich mich der Studien befliſſen; Zwar weiß ich viel, doch möcht' ich alles wiſſen. (Ab.) Fanſt allein). AN Wie nur dem Kopf nicht alle Hoffnung ſchwindet, Der immerfort an ſchalem Zeuge klebt,

„Mit gier'ger Hand nach Schätzen gräbt,

Und froh iſt wenn er Regenwürmer findet!