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tig empfohlen, und wozu er ihm ein tabellariſches Schema mitgegeben, ſchien uͤber das Stillſchweigen der erſten Zeit ziemlich beruhigt, ſo wie er ſich nur uͤber das Raͤthſethafte des erſten und einzigen vom Schloſſe des Grafen noch abgeſandten Briefes be⸗ ſchwerte. Werner ſcherzte nur auf ſeine Art, erzaͤhlte luſtige Stadtgeſchichten, und bat ſich Nachricht von Freunden und Bekannten aus, die Wilhelm nunmehr in der großen Handelsſtadt haͤufig wuͤrde kennen ler⸗ nen. Unſer Freund, der außerordentlich erfreut war, um einen ſo wohlfeilen Preis loszukommen, antwortete ſogleich in einigen ſehr muntern Briefen, und verſprach dem Vater ein ausfuͤhrliches Reiſe⸗Journal, mit allen verlangten geographiſchen, ſtatiſtiſchen und merkantili⸗ ſchen Bemerkungen. Er hatte Vieles auf der Reiſe ge⸗ ſehen, und hoffte daraus ein leidliches Heft zuſammen⸗ ſchreiben zu koͤnnen. Er merkte nicht, daß er beynah in eben dem Falle war, in dem er ſich befand, als er, um ein Schauſpiel, das weder geſchrieben, noch weniger memorirt war, aufzufuͤhren, Lichter angezuͤndet und Zu⸗ ſchauer herbeygerufen hatte. Als er daher wirklich an⸗ fing, an ſeine Kompoſition zu gehen, ward er leider ge⸗ wahr, daß er von Empfindungen und Gedanken, von manchen Erfahrungen des Herzens und Geiſtes ſprechen und erzuͤhlen koͤnnte, nur nicht von aͤußern Gegenſtaͤn⸗ den, denen er, wie er nun merkte, nicht die mindeſte Aufmerkſamkeit geſchenkt hatte.


