Teil eines Werkes 
3. Bd. (1816) Werke
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Siebzehntes Capitel.

Wilhelm konnte nun nicht laͤnger den Beſuch bey ſeinen Handelsfreunden aufſchieben. Er ging nicht ohne Verlegenheit dahin; denn er wuſſte, daß er Briefe von den Seinigen daſelbſt antreffen werde. Er furchtete ſich vor den Vorwürfen, die ſie enthalten muſſten; wahrſcheinlich hatte man auch dem Handelshauſe Nach⸗ richt von der Vetlegenheit gegeben, in der man ſich ſeinetwegen befand. Er ſcheute ſi ch, nach ſo vielen ritterlichen Abenteuern, vor dem ſchulerhaften Anſehen, in dem er erſcheinen wuͤrde, und nahm ſich vor, recht trotzig zu thun, und auf dieſe Weiſe ſeine Verlegenheit zu verbergen.

Allein zu ſeiner großen Verwunderung und Zufrieden.

heit ging Alles ſehr gut und leidlich ab. In dem großen lebhaften und beſchaͤftigten Comtoir hatte man kaum Zeit, ſeine Brieſe aufzuſuchen; ſeines laͤngern Außen⸗ bleibens ward nur im Vorbeygehn gedacht. Und als er die Briefe ſeines Vaters und ſeines Freundes Werner er⸗ oͤffnete, fand er ſie ſäͤmmtlich ſehr leidlichen Inhalts. Der Alte, in Hoffnung eines weitlaͤufigen Journals, deſſen Fuͤhrung er dem Sohne beym Abſchiede ſorgfaͤl⸗