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ſo wunderbaren Hausrath habe unter ihnen entſtehen koͤnnen.
Sie ſollen, ſprach Serlo, Schiedsrichter zwiſchen uns Beyden ſeyn. Was hat ſie mit dem ſcharfen Stahle zu thun? Laſſen Sie ſich ihn zeigen. Dieſer Dolch ziemt keiner Schauſpielerin; ſpitz und ſcharf wie Nadel und Meſſer! Zu was die Poſſe? Heftig wie ſie iſt, thut ſie ſich noch einmal von ohngefaͤhr ein Leides. Ich habe einen innerlichen Haß gegen ſolche Sonderbarkeiten: ein ernſtlicher Gedanke dieſer Art iſt toll, und ein ſo ge⸗ ſaͤhrliches Spielwerk iſt abgeſchmackt.
Ich habe ihn wieder! rief Aurelie, indem ſie die blanke Klinge in die Hoͤhe hielt: ich will meinen treuen Freund nun beſſer verwahren. Verzeih mir, rief ſie aus, indem ſie den Stahl kuͤſſte, daß ich dich ſo ver⸗ nachlaͤſſigt habe!
Serlo ſchien im Ernſte boͤſe zu werden.— Nimm es wie du willſt, Bruder, fuhr ſie fort; kannſt du denn wiſſen, ob mir nicht etwa unter dieſer Form ein koͤſtlicher Talisman beſchert iſt; ob ich nicht Huͤlfe und Rath zur ſchlimmſten Zeit bey ihm finde; muß denn Alles ſchädlich ſeyn, was gefaͤhrlich ausſieht?
Dergleichen Reden, in denen kein Sinn iſt, koͤnnen mich toll machen! ſagte Serlo, und verließ mit heim⸗ lichem Grimme das Zimmer. Anurelie verwahrte den Dolch ſorgfaͤltig in der Scheide, und ſteckte ihn zu ſich⸗ Laſſen Sie uns das Geſpraͤch fortſetzen, das der un⸗


