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die wenigen Stuͤcke durch, in welchen nur Mannsperſo⸗ nen auftreten; dann verkleideten wir einige aus unſerm Mittel, und zogen zuletzt die Schweſtern mit ins Spiel. In einigen Haͤuſern hielt man es fuͤr eine nützliche Be⸗ ſchaftigung und lud Geſellſchaften darauf. Unſer Artil⸗ lerie⸗Lieutenant verließ uns auch hier nicht. Er zeigte uns, wie wir kommen und gehen, deklamiren und ge⸗ ſtikuliren ſollten; allein er erntete fuͤr ſeine Bemuͤhung meiſtens wenig Dank, indem wir die theatraliſchen Kuͤnſte ſchon beſſer als er zu verſtehen glaubten.
Wir verfielen gar bald auf das Trauerſpiel: denn
wir hatten oft ſagen hören, und glaubten ſelbſt, es ſey
leichter, eine Tragoͤdie zu ſchreiben und vorzuſtellen, als im Luſtſpiele vollkommen zu ſeyn. Auch fuͤhlten wir uns beym erſten tragiſchen Verſuche ganz in unſerm Ele⸗ mente; wir ſuchten uns der Hoͤhe des Standes, der Vor⸗ treflichkeit der Charaktere, durch Steifheit und Affecta⸗ tion zu naͤhern, und dünkten uns durchaus nicht wenig; allein vollkommen gluͤcklich waren wir nur, wenn wir recht raſen, mit den Fußen ſtampfen und uns wohl gar vor Wuth und Verzweiflung auf die Erde werfen durften. Knaben und Maͤdchen waren in dieſen Spielen nicht lange beyſammen, als die Natur ſich zu regen, und die Geſellſchaft ſich in verſchiedene kleine Liebesgeſchichten zu theilen anfing, da denn meiſtentheils Komoͤdie in der Ko⸗ moͤdie geſpielt wurde. Die gluͤcklichen Paare druͤckten ſich hinter den Theaterwaͤnden die Haͤnde auf das zaͤrt⸗


