Teil eines Werkes 
3. Bd. (1816) Werke
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pier den glaͤnzenden Reinald zieren. In der Lebtaftig⸗ keit meiner Vorſtellung erzaͤhlte ich alles meinen Geſpan⸗ nen, die davon ganz entzuͤckt wurden, und nur nicht wohl begreifen konnten, daß das alles aufgefuͤhrt, und zwar von ihnen aufgefuͤhrt werden ſollte.

Dieſen Zweifeln half ich mit vieler Leichtigkeit ab. Ich diſponirte gleich über ein paar Zimmer in eines be⸗ nachbarten Geſpielen Haus, ohne zu berechnen, daß die

alte Tante ſie nimmermehr hergeben wuͤrde; eben ſo war

es mit dem Theater, wovon ich auch keine beſtimmte

Idee hatte, außer daß man es auf Balken ſetzen, die

Couliſſen von getheilten ſpaniſchen Waͤnden hinſtellen und zum Grund ein großes Tuch nehmen muͤſſe. Woher aber die Materialien und Geraͤthſchaften kommen foll⸗ ten, hatte ich nicht bedacht.—) 4

Für den Wald fanden wir eine gute Auskunft: wir gaben einem alten Bedienten aus einem der Haͤuſer, der

nun Förſter geworden war, gute Worte, daß er uns

junge Birken und Fichten ſchaffen moͤchte, die auch wirk⸗

lich geſchwinder, als wir hoffen konnten, herbeygebracht

wurden. Nun aber fand man ſich in großer Verlegen⸗

heit, wie man das Stuͤck, eh die Baͤume verdorrten,

zu Stande bringen koͤnne. Da waͤr guter Rath theuer! Es fehlte an Platz, am Theater, an Vorhaͤngen. Die ſpaniſchen Waͤnde waren das einzige, was wir hatten. In dieſer Verlegenheit gingen wir wieder den Lieu⸗ tenant an, dem wir eine weitlaͤufige Penhteidung von