Teil eines Werkes 
3. Bd. (1816) Werke
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rief: Fort! Fort! heute will ich nichts von allem dieſem hören; ich habe dir gehorcht, du haſt es gewollt, es ſey ſo! Wenn Norberg zuruͤckkehrt, bin ich wieder ſein, bin ich dein, mache mit mir, was du willſt, aber bis dahin will ich mein ſeyn, und haͤtteſt du tauſend Zungen, du ſollteſt mir meinen Vorſatz nicht ausreden. Dieſes ganze Mein will ich dem geben, der mich liebt und den ich liebe. Keine Geſichter! Ich will mich dieſer eidenſchaft uüͤber⸗ laſſen, als wenn ſie ewig dauern ſollte.

Der Alten fehlte es nicht an Gegenvorſtellungen und Grunden; doch da ſie in fernerem Wortwechſel heftig und bitter ward, ſprang Mariane auf ſie los und faſſte ſie bey der Bruſt. Die Alte lachte überlaut. Ich werde ſorg⸗ muͤſſen, rief ſie aus, daß ſie wieder bald in lange Kleider kommt, wenn ich meines Lebens ſicher ſeyn will. Fort, zieht euch aus! Ich hoffe das Maͤdchen wird mir abbit⸗ ten, was mir der fluͤchtige Junge Leids zugefuͤgt hat; herunter mit dem Rock und immer ſo fott alles herunter! Es iſt eine unbequeme Tracht, und fur euch geſaͤhrlich, wie ich merke. Die Achſelbaͤnder begeiſtern euch.. Die Alte hatte Hand an ſie gelegt, Mariane riß ſich

los. Nicht ſo geſchwind! rief ſie aus; ich habe noch

ben denu zu erwarten. 2

Das iſ nicht gut, verſette die Alte. Doch nicht den

jungen, zaͤrtlichen, unbefiederten Kaufmäͤnnsſohn? Eben

den, verſetzte Mariane. Es ſcheint, als wenn die Großmuth eure herrſchende