Teil eines Werkes 
5. Bd. (1876)
Entstehung
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und Matratzen raſtlos hin und wieder; jene leichten, auf Federn ruhenden, mit Riemen und verhängnißvol⸗ len Vorrichtungen aller Art ausgeſtatteten Fahrzeuge, mit Friſchverbundenen immer von Neuem gefüllt, roll⸗ ten in langſamer Behutſamkeit von den Verbandplätzen den nächſtgelegenen Lazarethen zu, um dann, ihrer ſtöhnenden Inſaſſen entledigt, in raſchem Trabe zu⸗ rückzukehren.

Einen Schleier über die Stätten, wo blühendes Leben wider Qual und Tod ſtreitet!

Eben ſprengt ein Adjutant über das Feld hin; er ſcheint in höchſter Eile; plötzlich aber reißt er ſo ſcharf den Zügel zurück, daß ſein Schimmel ſich hoch aufbäumt, ehe er ihn zum Stehen bringen und abſitzen kann. Das Pferd am Zügel, folgt er raſchen Schrit⸗ tes einer eben vorübergetragenen Bahre, auf deren Matratze ein Offizier ruht, die Augen geſchloſſen, das Haupt zurückgeſunken. Wie ein Marmorbild ſtarrt Eckhardt auf den Regungsloſen. Er faßt die ſchlaff herabhängende Hand und ruft mit dringendem Ton: „Triefels!“ Kein noch ſo leiſes Regen antwortet ihm. Während er die kalte Hand aus der ſeinen gleiten läßt, wendet er ſich zu einem der Träger:„Schwer verwundet?“—

„Durch die Bruſt geſchoſſen!“—