Teil eines Werkes 
5. Bd. (1876)
Entstehung
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was geſprochen wurde, kurz, ich vernahm wie mein Vater berichtete, daß er dem Grafen Pappenheim meine Hand zugeſagt habe, und nur die Heimkehr des edlen Herrn erwarte um mir dies zu verkündigen. Nun iſt es vorbei mit jedem Hoffen der Wille des Vaters iſt nicht zu beugen.

Und ſo wollt Ihr Euch ohne Widerſtand hierein ergeben Mathilde? rief Arco leidenſchaftlich.Was wird aus Eurem Gelöbniß ſtandhafter Liebe und Treue? Wenn Ihr auch nur ſolchen Gedanken zu faſſen ver⸗ mögt, dann bin ich Euch Nichts, bin Euch nie etwas geweſen!

Mathilde ſah ihn an, wie ein wundes Reh, aber ſie ſchwieg; ihr banges Auge irrte von ſeinem finſteren Geſicht zu der mütterlichen Freundin hinüber, die ſich ohne ihren Sitz zu verlaſſen, Arco zuwandte.

Verzeiht mir, Graf, ſagte ſie mild,wenn ich das Anrecht des Vertrauens geltend mache, das Ihr mir freiwillig vergönntet. Wozu ſtürmt Ihr mit Vor⸗ würfen in dies arme Kind ein? was kann, was ſoll ſie bei ſolchem Stande der Dinge thun? Sich weigern? Das würdet Ihr nicht erwarten, noch entſchuldigen, handelte es ſich um Eure Schweſter in einem gleichen Falle. Die Herrſchaft der Entſcheidung in allen wich⸗ tigen Dingen gebührt den Eltern über die Kinder. Laßt