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haben wir die Waffen wider das Erzhaus ergriffen, das uns mit unerhörter Unbill im eigenen Lande ver⸗ folgt, der deutſchen Stände Freiheit gewaltthätig ver⸗ nichtet! Mit Einſatz unſeres Leibes und Blutes werden wir bis auf den letzten Athemzug für Euch leben und ſterben, wie es einem theuren Landesfürſten zuſteht! Die Ihr in unſerer Heeresfolge mit uns zieht ſeid tapfer und getreu, die Ihr daheimbleibt betet für den Sieg unſerer gerechten Sache. Amen.“
Das athemloſe Schweigen welches während dieſer Rede alles Volk in Bann gehalten, löſte ſich in begei⸗ ſtertem Zuruf, während der Fürſt von ſeinen Edlen gefolgt die Kirche verließ. Gleich einem entfeſſelten Strome wälzte ſich die Menge dem glänzenden Zuge nach. Arco deſſen eifriges Auge den Platz, an welchem die Geliebte kniete bald erſpäht hatte, benutzte den Moment des Aufbruchs um in ihre Nähe zu gelangen, obgleich er nicht hoffen durfte an der geweihten Stätte ein Wort mit ihr tauſchen zu können. Doch trog ihn die Hoffnung nicht, ein Zeichen von ihr mit hinweg zu nehmen; während er an ihrem Betſtuhl vorüber ſchritt neigte ſie mit unmerklich bejahender Bewegung den Kopf, und ſchlug mit der Rechten dreimal in kur⸗ zen Pauſen gegen ihre Bruſt.
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