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anderen Tänzers gleiten, und die Liebenden fanden keinen günſtigen Augenblick mehr, ihr Herz von allem was darauf laſtete, zu erlöſen. Dennoch war auf Arco's ſtolzedlen Zügen jetzt Ruhe eingekehrt. Freude ſchien dort keine Stätte zu finden.
Der Morgen, welcher dieſer Feſtnacht folgte, ſah Münchens Straße von wogenden Menſchenmaſſen an⸗ gefüllt. Wie ein Lauffeuer hatte ſich die Nachricht vom bevorſtehenden Abmarſche des Heeres nach Tyrol, und der heute beabſichtigten Einſegnung des Kurfürſten durch den Biſchof, welcher ſeinem Kriegszuge die gött⸗ liche Weihe ertheilen ſollte, in der Hauptſtadt verbreitet.
Seit dem Beginn des ſpaniſchen Erbfolgekrieges mit Frankreich verbündet, hatte Maximilian Emanuel gegen Ende des vorigen Jahres Ulm ohne Kriegser⸗ klärung überrumpelt, ſich den Oeſterreichern überlegen behauptet, und ſich dann auf geſchickte Weiſe mit dem Marſchall Villars vereinigt.
Vor Kurzem war ſeine offene Kriegserklärung an den Kaiſer gelangt. Die letzten Rüſtungen, womit er ſich zum Einfall in Tyrol vorbereitet, fanden jetzt ihren Abſchluß.
Ein erbitterter Haß beider Gegner, die ſich gegen⸗ ſeitig ſchwere Unbill vorwarfen, war an die Stelle


