Teil eines Werkes 
5. Bd. (1876)
Entstehung
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7 ſei heiter, und es mir ſo vorwurfsvoll ſagen! Heut, wo ich mit doppelt ſchwerem Herzen kam, nur deshalb kam, um Euch mitzutheilen, daß ich mehr Gründe habe zu weinen, als je denn, glaubt mir, Ferdinand, ich weine oft, aber nur in der Nacht, wenn ich wache, um an Euch zu denken.

Vergib! ſagte Arco lebhaft.Wüßteſt Du, wie mir zu Muthe iſt, wenn ich ſo aus der Ferne mit an⸗ ſchaue, wie Dieſer und Jener Dich mit endloſem Ge⸗ rede, mit faden Huldigungen in Beſchlag nehmen darf, Du würdeſt begreifen, wie ſchwer ſich's trägt, Dich dazu lächeln zu ſehen! Gleich einem Verbannten muß ich ſtehen, und Fremden meinen Himmel überlaſſen, will ich nicht die ſchnöde Behandlung Deiner Sippe tragen. Das muß ein Ende finden, und ſoll es finden, noch ehe ich ſcheide! In wenigen Tagen zieht der Kur⸗ fürſt zum Heere; bevor ich München mit ihm verlaſſe, trete ich vor Deinen Vater!

Um Gotteswillen! unterbrach ihn Mathilde er⸗ blaſſend,der Augenblick wäre übel gewählt. Und doch vielleicht iſt es der einzige Ausweg aus dem neuen Wirrſal, das uns droht. Geſtern ſagte mir mein Vater

Ein leiſes Zeichen, das Arco mit den Wimpern gab, ließ ſie inne halten. Die Figuren des Tanzes