Teil eines Werkes 
4. Bd. (1876)
Entstehung
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gekehrt war, dem er dort mit Vergnügen als einem Diener ſeines Königs begegnen werde.

Mit Befriedigung nahm Arnold die angebotene Stellung an, die ihm nach manchem Schickſalswechſel ein dauernder Hafen der Zukunft werden ſollte, und ihn auch mit der Geliebten raſcher zuſammenführen würde, als dies geſchehen wäre wenn er ſich von hier aus dem Cardinal ſogleich wieder angeſchloſſen hätte. Der König theilte ihm mit, daß nach einer Andeutnng des Prälaten derſelbe dem Reichstage in Warſchau nicht perſönlich beiwohnen, ſondern vorerſt in Danzig bleiben wolle wohin er ſich von Prozowicz aus zurück⸗ begeben hatte.

In raſcher Folge drängten ſich nun die Ereigniſſe. Der anberaumte Reichstag trat in der zweiten Hälfte des Septembers zuſammen, und die Deputirten fanden ſich dort noch in größerer Anzahl ein, als in Prozo⸗ wicz. Alle ſchienen einig; die beiden verſöhnten Par⸗ teien gaben Auguſt ganz entſchieden auf, vernichteten die Akten der Reichsverſammlung, die dieſer Fürſt in Sandomir abgehalten hatte, und beſtimmte den ſieben⸗ ten Oktober als den Tag der Krönung Stanislaus I. Noch immer hatte ſich der Papſt bemüht, Auguſt von Sachſen zu unterſtützen. Nachdem er vergebens den

Cardinal⸗Primas nach Rom citirt hatte, bedrohte er 14