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alle Biſchöfe von Polen, die in dem Entſchluß beharren würden, ihren zuerſt gewählten König entthronen zu laſſen, mit ſchweren geiſtlichen Strafen. Es wurden deshalb von dem heutigen Reichstage aus neue Vor⸗ ſtellungen an ihn gerichtet, daß es ſich um keine Pri⸗ vatpartei, ſondern um das geſetzmäßige Zuſammen⸗ treten der ganzen Republik handle, die den Entſchluß, Auguſt abzuſetzen und Stanislaus zu wählen, freiwil⸗ lig gefaßt habe; der heilige Vater wurde deshalb be⸗ ſchworen, den Abſchluß einer Sache von der die Ruhe des Staates abhing, nicht mehr zu durchkreuzen. Cle⸗ mens XI. ſchwieg bei dieſer allgemeinen Stimmung des Landes, aber es war leicht zu erkennen daß es nicht das Schweigen der Zuſtimmung war.
Es wurden große Vorbereitungen zu der nahe be⸗ vorſtehenden Krönung in Warſchau gemacht. Eine Deputation begab ſich nach Danzig, um den Kardinal⸗ Primas einzuladen die Krönung zu vollziehen. Der Prälat lehnte ab dies zu thun, indem er ſich mit Un⸗ wohlſein und der Unſicherheit der Wege entſchuldigte, die allerdings durch die noch immer nicht ganz zurück⸗ gedrängten ſächſiſchen Corps für hochgeſtellte Perſön⸗ lichkeiten beunruhigend waren; ſelbſt die Deputirten Großpolens hatten ſchwediſches Geleit in Anſpruch ge⸗ nommen, um ſich bei dem Reichstage einzufinden.


