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gehen laſſen, führte dem in Prozowicz im Palatinat Krakau anberaumten Reichstage eine große Anzahl von Deputirten zu. Zwar hatten ſich anfänglich noch manche Stimmen für den König Auguſt erhoben, bald aber fügten ſich auch dieſe den Meinungen der Mehrzahl, und es ward einſtimmig beſchloſſen, ſich der Conföde⸗ ration anzuſchließen, die in Großpolen trotz jeder Un⸗ gunſt der Verhältniſſe ſtets die Anerkennung Stanis⸗ laus' ſtandhaft vertreten hatte. Es wurden vierzehn Deputirte ernannt, die im Namen des Reichsadels einer Verſammlung vorſtehen ſollten, welche ſchon in vierzehn Tagen in Warſchau zuſammentreten und die Anigelegenheit der Krönung zum Abſchluß bringen ſollte; ſechs andere wurden gewählt, um das Lager des Kö⸗ nigs von Schweden zu beſuchen, und Stanislaus im Namen Aller die feierliche Anerkennung ſeiner Wahl zum Könige und das Gelöbniß der Treue auszuſprechen, während einige Andere die Marſchälle und Palatine des Landes die ſich nicht in Prozowicz eingefunden hatten, dazu beſtimmen ſollten bei dem entſcheidenden Reichstage in Warſchau nicht zu fehlen.
Als Arnold eintraf hatte Stanislaus eben die Deputation entlaſſen, welche ihm die ſtets entbehrte Zuſtimmung aller Parteien zu ſeiner königlichen Würde zuſicherte, und der Einfluß dieſes glücklichen Reſultates
Godin, Frauenliebe und Leben. IV. 14


