Teil eines Werkes 
4. Bd. (1876)
Entstehung
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ſpärlich beſchieden war. Mit einem Schmerz, den er ſelbſt belächelte, aber nicht hinwegſcherzen konnte, riß er ſich los. Zwar ſollte ihre Trennung aller Wahr⸗ ſcheinlichkeit nach nur von kurzer Dauer ſein, aber doch trug er es ſchwer, das kaum geſicherte Glück ſchon wieder in unbeſtimmter Ferne zu wiſſen. Vergebens ſchalt er ſein ungenügſames Herz und ſuchte ſich den Contraſt zwiſchen dem erſten Scheiden und dem heu⸗ tigen recht lebhaft vor Augen zu ſtellen die Ver⸗ gangenheit war nun einmal verſunken, mit ihr das Leid, das ihr angehörte, und das neue Glück verlangte gebieteriſch das Recht, auch ſeine eigenen Schaiths werfen zu dürfen.

Als er bei Stanislaus I. anlangte, fand er den König in hochgeſpannter Stimmung. Es war für die⸗ ſen Fürſten einer jener Zeitpunkte gekommen, wo das Glück ſein Füllhorn verſchwenderiſch zu leeren ſcheint ſo verſchwenderiſch, daß der launiſchen Göttin meiſtens keine Spende für die Zukunft mehr übrig bleibt. Alles gelang ihm. Während die kaum gehoffte glückliche Ent⸗ wicklung ſeiner Vaterſorgen ſein Herz beglückte, fanden ſein Chrgeiz und ſeine Vaterlandsliebe ebenſo viel Befrie⸗ digung. Seine Angelegenheiten nahmen einen raſchen und glücklichen Fortgang. Das Circular, das der Cardinal⸗ Primas ſchon von Rawicz aus an den Adel hatte er⸗