Teil eines Werkes 
4. Bd. (1876)
Entstehung
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und tauſend Fragen wechſelten mit Aeußerungen einer tiefempfundenen Dankbarkeit.

War es das Bewußtſein, daß die Liebe zur Pflege⸗ mutter dem Kinde jetzt noch Bedürfniß ſei, daß ihre Vermittlung es erſt wieder hier heimiſch werden laſſen würde, war es Martha's einnehmendes Weſen ge⸗ nug, die Königin faßte in dieſer erſten Stunde des Zuſammenſeins eine entſchiedene Vorliebe für das junge Mädchen und ſprach ſowohl ihr, als den beiden bald nachher zur Audienz berufenen Männern die Erwartung aus, daß die Geſchwiſter von nun an in ihrer nächſten Umgebung bleiben, und namentlich Martha ſich ihr und Maria in der Weiſe widmen würde, die ihren eigenen Wünſchen am beſten entſpräche.

Obgleich nun Arnold durch einen lächelnden Seiten⸗ blick auf ſeine Braut ſtumme Einſprache gegen dieſes Verlangen that, ſo war es doch noch keineswegs an der Zeit, mit perſönlichen Plänen und Wünſchen her⸗ vorzutreten. Die Geſchwiſter erklärten ſich mit Freu⸗ den bereit, vorerſt bei der Königin zu bleiben, und ſie ſpäter nach Warſchau zu begleiten. Dort hofften die Liebenden, ſich wiederzufinden, und nachdem Arnold ſich in Stettin zwei Ruhetage vergönnt hatte, zögerte er um ſo weniger abzureiſen, als ihm ein Zuſammen⸗ ſein mit Martha unter den jetzigen Verhältniſſen nur