Teil eines Werkes 
4. Bd. (1876)
Entstehung
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von Rechenberg von einem langwierigen Leiden ergrif⸗ fen, das ihre letzten Lebensjahre verbitterte. Obgleich ſie nicht den früheren, weitausgedehnten Einfluß wieder gewann, feſſelte ſie doch überall einen großen Kreis um ſich, und ihr in Karlsbad erfolgter Tod riß eine fühlbare Lücke für Viele.

Fern lag aber dies Ende noch zu der Zeit, wo Arnold mit großer Befriedigung vernahm, daß die ſchöne Frau nun in einen Lebenskreis eingetreten ſei, wo ſie ihm ſo leicht nicht wieder begegnen würde. Mit heiterem Erſtaunen ließ er ſich erzählen, daß ſein Freund, der junge Doctor Vogler, im vollen Zuge der Werbung um die älteſte Tochter des Amtmanns ſei und in der von Arnold freigelaſſenen Stellung reichliches Einkom⸗ men und allgemeine Beliebtheit gefunden habe. Herr Metzler ward in dem Bericht der Scheßlitzer Perſön⸗ lichkeiten um ſo weniger vergeſſen, als es wirklich et⸗ was von ihm zu berichten gab; der alte Knabe ging ebenfalls auf Freiersfüßen, und hatte dem Maler vor deſſen Abreiſe mit doppelter Feierlichkeit in dem ſtets wichtigen Geſichte anvertraut, daß der Engel binnen kurzer Zeit eine junge Wirthin aufweiſen könnte.

Wie behaglich war es, dieſe Plaudereien zwiſchen die Erinnerungen der unvergeßlichen, in Scheßlitz zu⸗ ſammenverlebten Zeit einzuſtreuen! Ergriffen hörte