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überlaſſen, Ihnen darüber mitzutheilen, was er für gut hält. Aber bleiben Sie doch noch hier, lieber Herr“, unterbrach er ſich, als unſer Freund faſſungslos nach ſeinem Hute griff;„nehmen Sie doch erſt eine kleine Erfriſchung bei mir an!“
—„Nein, Alter, heute nicht, aber ich komme wohl noch einmal wieder hierher! Jetzt muß ich weiter, hier läßt es mir keine Ruhe mehr. Nehmt einſtweilen dieſe Börſe— nicht doch, Ihr dürft dies nicht zurück⸗ weiſen, es kömmt ja nicht von mir, iſt nur ein kleiner Abſchlag auf die Beweiſe von Dankbarkeit, die ein hoher Herr Euch ſpäter weit beſſer bezeugen wird. Zum Abſchied will ich Euch etwas vertrauen, was bald kein Geheimniß ſein wird, was Ihr jetzt aber noch als ein ſolches betrachten müßt. Das Kind, an deſſen Rettung Ihr mit betheiligt waret, iſt die Tochter Stanislaus I. Königs von Polen!“
Während der Alte noch ſtarr von Erſtaunen mit geöffnetem Mund daſtand, war unſer Freund bereits dem Hauſe entſchlüpft, und eilte mit beflügelten Schrit⸗ ten der Schiffbrücke zu, um ſobald als möglich ſich in Warſchau die nächſte Reiſegelegenheit zu ſichern. Ihm war zu Muthe, als müſſe ſein ſchwellendes Herz zer⸗ ſpringen über die Fluth von Glückſeligkeit, die darüber


