Teil eines Werkes 
4. Bd. (1876)
Entstehung
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187 hat er den Familiennamen ſeiner Mutter angenommen und nennt ſich Roloff.“

—„Roloff, Maler Roloff?“ rief Arnold erblaſſend, indem er, wie von einer Feder emporgeſchnellt, auf⸗ ſprang und den erſchreckten Alten mit eiſerm Griff am Arme faßte.„War er vor einiger Zeit von Breslau abweſend? Iſt ſeine Schweſter noch bei ihm?“

Der alte Mann ſah den Aufgeregten ganz beſtürzt an.„Was beunruhigt Sie lieber Herr? Allerdings war der junge Herr einige Zeit von Breslau entfernt, um einen künſtleriſchen Auftrag auszuführen; er hielt ſich ein paar Monate in Sachſen auf, natürlich habe ich ſtets ſeine Adreſſe. Er muß wohl fleißig ſein, das Erbtheil war gering, und die kleine Prinzeſſin, wie Sie das Kind vorhin einmal nannten, will auch mit er⸗ nährt ſein; es hat die Reiſe mitgemacht, und Fräulein Martha auch.“

Arnold zitterte vom Kopf bis zu den Füßen; die Ahnung der Wahrheit, kaum in ihm aufgedämmert, verbreitete ſich wie goldenes Sonnenlicht über ſeine Seele, und erhellte alles in und um ihn her.„Ich habe Fritz Roloff dort kennen gelernt,“ ſtammelte er, „ihn und ſeine— Frau.“

Der Alte lächelte.„Was die Familienverhältniſſe des jungen Herrn anbetrifft, ſo muß ich es ihm ſelbſt