Teil eines Werkes 
4. Bd. (1876)
Entstehung
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ſich das bange Herz an die unerſchöpflichen Quellen des Lebens.

Ich bin dreißig Jahre alt, erwiderte Robert düſter.In dieſem Alter hat man keine Illuſionen mehr. Ich hoffe nichts mehr. Mein Leben war eine Kette von Täuſchungen, von vergeblichen Anſtrengungen, zerſplitterten Kräften. Als ich noch jung war an Geiſt und Herz, trug ich den Reichthum eines ernſten Men⸗ ſchenvertrauens der Welt entgegen, ich ward ſtets miß⸗ verſtanden, oft betrogen. Alle Ideale, die ich nicht wie ein Schwärmer, nein, wie ein Mann, deſſen ein⸗ ziges Verlangen die Wahrheit iſt aufſuchte, ſtürzten in Trümmer vor meinem forſchenden Auge. Jetzt liegt das Leben hinter mir wie ein zerbrochenes Gefäß. Mein Vaterland war mein erſtes Intereſſe, und es giebt kein Frankreich mehr. Mein Herz das hat ſeine Liebe noch, aber eine troſtloſe. Welche Hoffnung ſollte mir bleiben? O Sie, deren Leben ruhig, deren Seele rein iſt, deren Vergangenheit vielleicht glücklich war, begreifen Sie welches Elend darin liegt, auf die Zukunft verzichten zu müſſen und dennoch ohne Erinnerungen zu ſein?

Halten Sie ein! rief Blanche erſchüttert. Sie wiſſen nicht, wie wehe Sie mir thun. Ich ver⸗ ſtehe Sie, ich vermag den ganzen Umfang Ihrer

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