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ſchuldigen Koketterien, ihre oft ſo reizenden naiven Ein⸗ fälle prallten ſtets an der grenzenloſen Zerſtreutheit ab, die ihn meiſt an ihrer Seite überfiel. Zuweilen, wenn eines jener ernſten Geſpräche geführt ward, die durch die gereifte Bildung des Famlienkreiſes oft hervor⸗ gerufen wurden, wandte er ſich mit einer Art von Aufregung und Ungeduld an Eliſe, und verlangte auch ihr Urtheil zu hören. Das junge Mädchen, theils durch ſein Weſen eingeſchüchtert, theils von einem Ge⸗ fühle des Unbehagens in einem ihr fremden Element ergriffen, ſuchte ſich dann gewöhnlich durch einen Scherz aus den ſo neuen Anforderungen herauszuflüchten, die man an ihre ſiebzehn Jahre erhob. Solche Momente verſtimmten Robert unbeſchreiblich, er verſank in trü⸗ bes Sinnen und blickte wie Hülfe ſuchend auf Blanche. Es war natürlich, daß die arme Eliſe, die von Allem was in ihm vorging nichts begriff, ihn launenhaft und herzlos fand, von ſeiner Verſtimmung angeſteckt wurde, und im Innerſten ihrer Gedanken anfing, ſich recht herzlich vor der Verbindung mit ihm zu fürchten. Was, während das Netz dieſer heimlichen Ver⸗ ſtimmungen ſeine unſichtbaren Fäden immer beengen⸗ der um die ganze Familie zog, in Blanche vorging, vermochte Niemand aus ihrem Benehmen zu enträth⸗ ſeln. Robert, der ſie mit dem Herzen beobachtete, be⸗


