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lag, ſobald dieſelben die Saiten des Gefühls berühr⸗ ten, hemmte jeden forſchenden Gedanken.
Die Welt, und das die Welt einer kleinen Stadt, hatte ſich vergebens bemüht, die Geſchichte ihrer vier⸗ jährigen Ehe zu enthüllen. Obgleich Herr von Déville als ein Mann von ſchlimmen Neigungen und ernſten Charakterfehlern gegolten, vermochte dennoch Niemand zu behaupten, daß dieſe Ehe eine unglückliche gewe⸗ ſen ſei.
Die immer gleiche Ruhe der jungen Frau wurde von den Meiſten als Kälte beurtheilt. Für Jemand, der ſie mit ſo tiefem Intereſſe beobachtete, wie Robert, war ein ſolches Urtheil über ſie unmöglich; Blanche's ſchwermüthige Augen waren für ihn längſt ein Dol⸗ metſcher der Innigkeit ihres Weſens geworden. Er verlor ſich oft in Phantaſien über die Tiefen dieſes geheimnißvollen Charakters, deſſen Zauber ihn immer mächtiger feſſelte. In eben dem Maaße wuchs aber auch die Spannung ſeines Verhältniſſes zu Eliſen, und ward um ſo peinlicher, als ihre Löſung faſt un⸗ möglich ſchien.
Eliſe fühlte, daß das Benehmen ihres Verlobten ihr gegenüber, nicht mehr wie ſonſt gleichgültige Freund⸗ lichkeit, ſondern ein vollſtändiges Ueberſehen geworden war. Sie vermochte nicht die Urſache dieſer Verän⸗


