Teil eines Werkes 
4. Bd. (1876)
Entstehung
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war der Mittelpunkt aller liebenswürdigen Perſonen, die St. Maximin bewohnten. Zwar war ſie dieſem kleinen Zirkel kein eigentlich belebendes Clement, denn ihre Richtung war ernſt und innerlich und ihr Weſen ſchweigſam, doch begleitete ſie das Urtheil und die Anſicht jedes Einzelnen mit ſtiller Aufmerkſamkeit, und verſtand es, zur rechten Zeit durch einige verſtändige Worte Irrthümer aufzuklären und gewaltſame Gedan⸗ kenſprünge zu mäßigen. Eine klare, geiſtige Atmoſphäre belebte dieſen Verein von Menſchen, die, ſo ſehr auch ihre Individualität von einander abweichen mochte, doch nie des vereinigenden Punktes eines gegenſeitigen Verſtändniſſes entbehrten. Bald kam ein lebhaftes Geſpräch in den Gang, das, wie ſo oft, auch heute wieder die allgemeinen Intereſſen der Gegenwart be⸗ rührte.

Ich habe Briefe aus Paris, erzählte Roſay, und leider bringen ſie wieder eine neue üble Nachricht, die ſich kaum erklären läßt. Wie Sie wiſſen, iſt die konſtituirende Verſammlung in eine geſetzgebende ver⸗⸗ wandelt worden, und nun hat man die Wiedererwäh⸗ lung der Mitglieder jener Verſammlung in dieſe ver⸗ boten. Welch unüberlegter, ſchildbürgerlicher Beſchluß!

Ueberlegt genug ohne Zweifel von dem Geiſte, der ihn ausgebrütet, fiel heftig der Reviſionsrath