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Gerdolle ein, ein Vierziger mit ſtruppigem Haar, feu⸗ rigem Blick und lebhafter, ſtets unruhiger Geberde. „Da iſt ja Thür und Thor geöffnet, für die Jakobiner und Orleaniſten, die ſich mit ihren weltverbeſſernden Theorien an die Stelle all' der geſcheiten Männer ſetzen werden, die durch dieſen unſinnigen Beſchluß von der Berathung der Landesangelegenheiten ohne Weiteres ausgeſchloſſen ſind.“
„Wie ſchrecklich iſt bei alle dem die Lage des Kö⸗ nigs“, ſagte Blanche gedankenvoll.„Ich habe nur eine ganz ſchwankende Ueberſicht der öffentlichen Ver⸗ hältniſſe, denn außer den Zeitungen iſt von all' den brauſenden Ungewittern unſerer Zeit nichts in meine ländliche Einſamkeit gedrungen. So oft ich aber ver⸗ ſuchte aus dieſen ſo parteilichen und einander wider⸗ ſprechenden Stimmen der Gegenwart die Wahrheit herauszufinden, tauchte ſtets das troſtloſe Bild dieſes unglücklichen Mannes vor mir auf, der eine Stütze nach der andern brechen, eine Hoffnung nach der an⸗
dern untergehen ſieht und deſſen Kämpfe nur die Ar⸗
beit des Siſyphus ſind. Der arme König!“
—„Er iſt wirklich ſehr zu beklagen, dieſer arme König!“ fiel herb Doctor Maſteau ein, ein hagerer Greis mit ſcharf ausgeprägten, ſchroffen und geiſtrei⸗ chen Zügen.„Dieſer Mann ohne Kraft und Energie,


