Teil eines Werkes 
4. Bd. (1876)
Entstehung
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v. Doville und ihr Anblick überaſchte ihn ſo ſehr, daß er unbeweglich ſtehen blieb.

Blanche Deville war groß, leicht gebaut und von außerordentlicher Anmuth der Haltung. Die edle Bil⸗ dung ihres mit dunklen Flechten geſchmückten Kopfes, die reinen Linien des Profils erinnerten an eine jener griechiſchen Cameen.

Während Roͤſay ſich näherte, trat Madame Vau⸗ bert zu ihr und ſagte freundlich:Hier, liebe Blanche, laß Dir Herrn Robert Roſay vorſtellen, den Bräuti⸗ gam unſerer Eliſe.

Blanche ſah auf und der Ausdruck von Kälte, der auf ihren ſchönen Zügen lag, wurde auf wun⸗ derbare Art durch die Milde ihrer ſammetnen tie⸗ fen Augen verändert. Robert bebte unter dem ſanften BZlick, den ſie auf ihn richtete, während ſie ihm freund⸗ lich die Hand reichte und mit ſüßer, leiſer Stimme zu ihm ſagte:Es wird mir nicht ſchwer, Sie als Bruder zu begrüßen, ich nehme ſchon länger Theil an Ihnen, als Sie glauben.

Ohne Zweifel hat mir meine ſchöne Braut dieſen gütigen Empfang vorbereitet, gnädige Frau, erwiderte Robert.Wie dankbar bin ich ihr dafür!

Eliſe hat gewiß genug Anſprüche an Ihre Dankbarkeit, um mir nicht zu zürnen, wenn ich ihr