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ihn den Gedanken an die Zukunft nicht heiter in's Auge faſſen ließ.
Dennoch machte er keinen Verſuch das Band, das er geſchloſſen hatte, zu löſen; er empfand die Bedeu⸗ tung eines gegebenen und angenommenen Wortes zu lebhaft, um an die Zurücknahme deſſelben zu denken. So gingen zwei Monate dahin. Die Ereigniſſe in Paris waren während dieſer Zeit vorwärts geſchritten, das erſte Blut war gefloſſen, und Begebenheiten wie dieſe vermochten hinreichend Robert's freudloſe Stim⸗ mung, ſo wie den Wunſch beider Familien zu recht⸗ fertigen, unter ſolchen Verhältniſſen die Verbindung des verlobten Paares noch nicht zu vollziehen.
Nach einer Geſchäftsreiſe, die ihn einige Tage entfernt gehalten hatte, begab ſich Rèſay in das Haus ſeiner Braut, wo er heute ein ihm noch unbekanntes Glied ihrer Familie finden ſollte. Die älteſte Tochter der Madame Vaubert, vor drei Jahren an Herrn v. Doville verheirathet und ſeit etwa einem halben Jahre Wittwe, war, nachdem ſie ihre Angelegenheiten geord⸗ net und die Verwaltung der Güter dem Vormunde ihres Knaben übergeben hatte, nach St. Maximin zu⸗ rückgekehrt, um längere Zeit im Kreiſe der Ihrigen zu
verleben.
Als Robert eintrat, fiel ſein erſter Blick auf Frau


