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Doch hatte derſelbe auch etwas Beunruhigendes für ihn, das ihn lange abhielt ihm Folge zu geben. Réèſay war ein Mann von gediegener Richtung, und ſah klar über die Anforderungen, die er an das Leben ſtellte; er hatte ſich von der Ehe einen ernſten Begriff gebildet, der mit der geſchäftsmäßigen Art und Weiſe, wie dies Verhältniß in Frankreich begründet wird, in grellem Widerſpruch ſtand, und die Betrachtung, wie ſchwer es ihm werden würde, über dieſe Schranken des Herkömmlichen hinüberzureichen, drängte ſeinen aufſteigenden Wunſch ſtets wieder in den Hintergrund.
Sobald jedoch ſeine Familie bemerkte, daß der junge Mann ſich dem geſelligen Leben zugänglicher zeigte, erwachte auf's Neue der Wunſch, ihn die pro⸗ jektirte Verbindung ſchließen zu ſehen, und er wurde ſcheinbar abſichtslos mit dem jungen Mädchen, das man ihm beſtimmte, öfters zuſammengeführt. Eliſe Vaubert war ſehr jung, von anmuthiger Lebhaſtigkeit und reizender, zierlicher Schönheit. Ihr neckiſches We⸗ ſen beſchäftigte und unterhielt Robert, die Güte und Freimüthigkeit, welche auf ihrem friſchen Geſichte lag ſchien ihm die Bürgſchaft eines liebenswürdigen Cha⸗ rakters. Ohne die tieferen Saiten ſeines Gemüths zu berühren zog ſie ihn an; nach und nach ward er mit dem Gedanken vertraut, ſie als ſeine künftige Gattin


