Teil eines Werkes 
4. Bd. (1876)
Entstehung
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gewaltſamen Löſung der Verhältniſſe ausgeſtreut hatte, herrſchte in St. Maximin noch die ſelbſtſüchtige Unbe⸗ kümmertheit einer kleinen Stadt, die mit ihren eigenen Intereſſen zu ſehr beſchäftigt iſt, um an Ereigniſſen, die ſie nicht unmittelbar berühren, einen mehr als oberflächlichen Antheil zu nehmen. So war anch Ro⸗ ſay's Vater ſchon in den erſten Tagen nach ſeiner Rückkehr mit einem Plan hervorgetreten, den er an das Etabliſſement ſeines Sohnes in St. Maximin ge⸗ knüpft hatte. Er wünſchte ihn verheirathet zu ſehen und hatte bereits für ihn gewählt.

Robert hörte mit halbem Lächeln dieſen Vorſchlag an; ſeine Ideen, ſeit langer Zeit faſt ausſchließlich mit folgewichtigen, öffentlichen Angelegenheiten beſchäf⸗ tigt, hatten ſich den Intereſſen des Familienlebens genug entfremdet, um ihn einen Gedanken dieſer Art als ferne liegend betrachten zu laſſen. Als jedoch ſein reger, lebhafter Geiſt nach einiger Zeit das Bedürf⸗ niß empfand, aus der Abgeſchloſſenheit ſeiner Studien heraus in die kleine Welt einzutreten, die ihm geöffnet war, fühlte er ſich von dem geiſtigen Stillſtand des Lebens, von der prätenziöſen Kleinlichkeit der er dort beſtändig begegnete, ſo unbehaglich berührt, daß der

Gedanke, ſich eine Häuslichkeit zu gründen, in ihm

ſelbſt auftauchte und ihm eine freundliche Seite bot.