Teil eines Werkes 
3. Bd. (1876)
Entstehung
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wohl bekannten Stimme rief ihn zum Bewußtſein der Gegenwart zurück. Als er aufblickte, ſah er Martha neben ſich, die, blaß und hold, mit ſeltſam durchgei⸗ ſtigtem Blick das Wort wiederholte, das ſchon ſein Ohr getroffen hatte, ehe er noch ihre Geſtalt erblickte:Lebe⸗ wohl!

Ohne ſeine Stellung zu verändern, ſagte er leiſe: Gott ſegne Sie, Martha, und wenn Sie können, ſo vergeben und vergeſſen Sie!

Ich habe nichts zu vergeben, und vergeſſen will ich nicht, ſagte das ſchöne Mädchen mit klangloſer Stimme.Um Lebewohl zu ſagen, war ich heut gekom⸗ men der harte Kampf, dem ich entgegenzugehen meinte, iſt uns Beiden erſpart worden. Sie wiſſen nun ſelbſt, daß es nicht Ihr Herz war, das Sie zu mir zog Ich weiß es auch. Gott hat es gut gemeint Lebewohl!

Sie glitt zwiſchen den Reben fort. Einen Augen⸗ blick nachher ſchlug Emma die Augen auf. Aus dem geliebten Antlitz, das ſich über ſie beugte, fielen heiße Tropfen auf das ihre.

Schluß. Ein Jahr war vergangen. Wieder ward auf Eliſenhof das wohlbekannte Geburtstagsprogramm ab⸗