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der Leidenſchaftlichkeit die vorgebliche Entdeckung als eine, bis zur letzten Stunde verſchobene Liſt, um ihn von der unebenbürtigen Braut loszureißen. Er wollte von keinem Aufſchub der Trauung hören, ſtieß die Fürſtin bei Seite, wie ſinnlos, und rief, an der Thüre rüttelnd, ungeſtüm nach Valeska, die von Qual und Mitleid überwunden, endlich heraustrat, den Sturm zu beruhigen, welchem ſie ſelbſt faſt erlag.
Nur Gott war Zeuge der jammervollen Scene, welche die Liebenden beſtanden, während die Fürſtin den Grafen aufſuchte, um ihm das Erſchütternde mit⸗ zutheilen. Valeska erreichte es, dem Widerſtrebenden das Gelübde abzuringen, daß er ſie ſchonen wollte, bis er ſelbſt Ueberzeugung gewonnen, ob ſie ihm Braut oder Schweſter ſei. Er fügte ſich; doch nur, wie der Sturm ſchweigt, ehe er ſich ausgetobt hat— auf Momente.
Aufreibende Kämpfe folgten der verhängnißvollen Stunde, Kämpfe ohne Ziel und Ausgang Graf Pro⸗ kinsky und Fedor verließen am folgenden Tage gleich⸗ zeitig die Heimath, um alle, im Gebiet des Erreich⸗ baren ſtehenden Nachforſchungen einzuleiten. Fedor traute weder ſeinem Vater, noch ſonſt einem Menſchen, und beſchloß, jeden Schritt ſelbſt zu thun und zu prüfen.
Der Graf kehrte zurück; wenige Tage nach ihm,
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