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ſich dagegen der Adel, einſtiger Selbſtſtändigkeit und Ungebundenheit eingedenk, tief unzufrieden. Doch ge⸗ nügten die Pläne der höheren Ariſtokratie, welche, ohne Bruch mit Rußland, ihr Ziel nationaler Selbſtſtändig⸗ keit auf dem Verfaſſungswege zu erreichen dachte, dem Enthuſiasmus der feurigen Frau keineswegs: perſön⸗ liches Zuſammentreffen mit Lelewel, dem begeiſterten Univerſitätslehrer, fanatiſirte ſie ganz, ſie ließ ſich in Verbindungen mit geheimen Club's ein, und, ohne daß der ferne Gatte dies ahnte, war das Haus der Gräfin zu einem Hort jener Verſchwörung geworden, die an der Nachricht von der Pariſer Julirevolution zur That reifte.
Trotz dunkler Erwartung eines bevorſtehenden Schlages war der Vicekönig, Großfürſt Conſtantin, keineswegs auf den urplötzlichen Ausbruch des Auf⸗ ſtandes vorbereitet, und entging nur mit Mühe der Ermordung, während der Kampf zwiſchen Volk und Truppen begann. Schon am folgenden Morgen verließ das ruſſiſche Militär auf Conſtantin's Befehl die Stadt, und zog ſich nach der Grenze zurück, unter ihm das treugebliebene polniſche Garderegiment, dem Fedor's Vater angehörte. Der Hofmeiſter verließ Warſchau mit dem, zu dieſer Zeit neunjährigen Knaben unmittelbar nachher, um mit dem Grafen auf ruſſiſchem Gebiet


