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letzt hatte. Im Lauf der Zeit führte dieſer Gegenſatz zwiſchen den Gatten zu ernſten Zerwürfniſſen.
Während die Gräfin die erſten Jahre über den Winter ſtets in Warſchan zugebracht, den Sommer dagegen auf den, bei Wilna gelegenen Gütern verlebt hatte, verließ ſie Letztere ſeit der Geburt eines Töchter⸗ chens gar nicht mehr. Der Graf, einem halben Witt⸗ werleben überlaſſen, behielt den Sohn unter der Auf⸗ ſicht eines Hofmeiſters bei ſich, und begab ſich, ſo oft es ihm gelang, Urlaub zu erreichen, zu längerem Auf⸗ enthalte nach Petersburg; nur ein loſer Zuſammen⸗ hang verband noch dieſe, der Weſenheit nach getrennte Che.
Die Gräfin verkehrte viel mit dem, in Wilna und den benachbarten Gütern angeſiedelten Adel, und fana⸗ tiſirte ſich für die, in jenen Kreiſen herrſchenden Grund⸗ ſätze, welche eine nationale Erhebung gegen Rußland als Recht und Pflicht jedes Polen aufſtellten. Dieſe Ideen fanden bei der jungen Frau einen vorbereiteten Boden; in ihrem elterlichen Hauſe war Unzufriedenheit
mit dem Beſtehenden ein häufig beſprochenes Thema
geweſen. Erfreute ſich auch das polniſche Volk größeren Wohlſtandes als dereinſt, und ſehnte ſich deshalb nicht danach, den ruſſiſchen Scepter mit dem anarchiſchen Chaos früherer Selbſtregierung zu vertauſchen, ſo fühlte
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