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Hotel, wo ich ſchon zuvor die Beſorgung eines Mieth⸗ wagens angeordnet; ſo fuhr ich ohne alles Aufſehen nach elf Uhr ab, und traf, wie verabredet, mit meinem Schützling auf dem neuen Markt zuſammen, wohin ſie mit ihrer Jungfer vorausgegangen war. Da zu vermuthen ſtand, daß Fedor ihre Spur zunächſt auf der Mindner Bahn ſuchen würde, ſollte zur Unter⸗ ſtützung dieſer Annahme die Jungfer den Frühzug be⸗ nützen, alle Effekten mit ſich nehmen, und in Braun⸗ ſchweig ihre Herrin erwarten.
Valeska gab mit ruhiger Beſtimmtheit ihre letzten Befehle, ſchärfte der Dienerin nochmals ein, den ihr zurückgelaſſenen Brief an den jungen Herrn erſt in Braunſchweig, dort aber pünktlich zur Poſt zu geben, und nahm dann neben mir Platz, mit einem Seufzer der Erleichterung, welcher bei mir ein, wenn auch unhörbares Echo fand; bis zum letzten Moment war ich auf ein unerfreuliches Auftreten des Polen gefaßt geweſen, deſſen exaltirtes Benehmen Grund genug zu der Annahme gab, daß er über das Haus, welches ihm Valeska entzogen hatte, Nachtwache halten könnte. Glücklicher Weiſe hatte ich mich geirrt, und wir fuhren unangefochten von dannen.
Meine Erinnerung zeigt mir viele Bilder und Ge⸗


