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willenloſen Hand, und das Mädchen glitt zur Erde, wie von einem unſichtbaren Streiche getroffen.
Die Ohnmächtige ward umringt, man rief nach einem Arzte, und willig wurde mir Raum gegeben, um durch den Saal in das Nebenzimmer zu gelangen, wohin ſie gebracht worden. Nur Sekunden waren ſeit⸗ dem vergangen; dennoch beugte ſich der Fremde ſchon über das Sopha, worauf ſie gebettet lag, und bedeckte ihre ſchlaffe Hand mit leidenſchaftlichen Küſſen. Ich entfernte vor Allem die Zudrängenden aus dem ohnehin kleinen Zimmer, machte aber keinen Verſuch auch den jungen Mann in dies Gebot einzuſchließen, was ohne Zweifel nur eine nutzloſe Scene hervorgerufen haben würde. Er trat augenblicklich zurück, als ich der Be⸗ wußtloſen die einfache Hilfe leiſtete, welche hier am Platze war, und lehnte mit verſchränkten Armen am Fenſter, ohne ſie mit dem Blicke loszulaſſen.
Bald ſchlug ſie die Augen auf; ihr erſter, ſtarrer Blick traf mich, ihr zweiter fiel auf den ſtummen Gaſt. Heftig zuſammenzuckend, ließ ſie die Füße auf den Boden gleiten, und rief mit flehendem Ton ein paar Worte in polniſcher Sprache. Er trat haſtig vor, und herrſchte mir zu:„Laissez— nous!“
„Nein, bleiben Sie, bitte!“ ſagte Valeska, gleich⸗ falls in franzöſiſchem Idiom, indem ſie meine Hand


