Teil eines Werkes 
2. Bd. (1876)
Entstehung
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wallende Vertrauen ſeiner frühern Knabenjahre quoll in ihm empor. Ja, das will ich! ſagte er warm.Ich kehre heim zu Dir, ich habe Nichts mehr, was mich in 5 Wünſchen und Hoffen an's Leben bindet, als die Mei⸗ nen, darum laß es Dir auch bekennen, daß ich tief unglücklich bin. Das Glück meines Herzens iſt für immer verloren, ich kann Mathilde nie vergeſſen, noch weniger aber je beſitzen, denn eigene Schuld trennt mich von ihr. Du wirſt ſie achten, wenn ich Dir ſage, 3 daß ſie mit mir gebrochen, nachdem Dein Verbot ſich 4 unwiderruflich zwiſchen uns geſtellt ich zürne ihr 8 darum! In herbem Vorwurf ſchied ich von ihr, ſelbſt von ihrem Andenken riß ich mich los. Ihr Bild war aber mächtiger als mein egoiſtiſcher Groll, immer rei⸗ ner ſtieg es vor mir auf, jeder Vorwurf, den ich ihr gemacht, kehrte ſich gegen mich ſelbſt. Statt ihr ſelbſt⸗ loſes Opfer mit doppelter Liebe zu lohnen, hatte ich ſie hart der troſtloſeſten Lage überlaſſen, ohne ihr auch nur ein Zeichen des Gedenkens zu geben. Nun ſchrieb ich ihr. Es war um dieſelbe Zeit, als mein erſter Brief nach Gotzlow ging. Von dort kam Ant⸗ 4 wort Litta blieb ſtumm. Sie fand mich der Liebe nicht mehr werth, die ich mißhandelt. Nun erſt wa⸗ ren wir wirklich geſchieden.

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