Teil eines Werkes 
2. Bd. (1876)
Entstehung
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darauf, ob der bedeutungsvolle Name flehend ausge⸗ ſprochen würde oder verzichtend. Der Anblick des ge⸗ liebten Mädchens ſelbſt ſollte ihre Antwort ſein.

Vergebens harrte aber die Gnädige auf das Wort, welches ſie dereinſt in ſo ſchweren Bann gelegt. Erich ſprach von Allem, nur nicht von ſeiner Liebe, nur nicht von ſeinem letzten Scheiden aus Gotzlow. Schon e rührten die Braunen mit ihren ſchnellen Füßen die Grenzfluren des weiten Grundbeſitzes, als die Gnädige plötzlich in nachdrücklichem Ton fragte:Und nun Du heimkehrſt, Erich, haſt Du mir Nichts zu ſagen?

Er ſah ſie überraſcht, aufmerkſam an.

Was meinſt Du, Mutter?

Was ich meine, läßt ſich errathen, ohne ein Prophet zu ſein, ſagte ſie raſch, faſt ärgerlich.Du hatteſt Wünſche

Die ich nicht mehr habe, entgegnete Erich feſt, indem er die Hand ſeiner Mutter ergriff und haſtig drückte.

Das Geſicht der Gnädigen in dieſem Augenblick zu ſchildern, iſt keiner Feder gegeben. Nie in ihrem Leben war ſie außer Faſſung gerathen, jetzt zum erſten Mal fand ſie keinen Boden mehr unter ihren Füßen. Wie ein Blitz zuckten erſchreckende, vernichtende Mög⸗ lichkeiten durch ihren Geiſt! Wenn nun ihr früheſter