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welcher glückliche Zufall ſie zuſammengeführt, kam ihnen nicht in den Sinn Erich ſetzte ſich freudeſtrahlend an ihre Seite, ſie blickten ſich an, ſprachen auch wohl,— was, das mochte die Nachtigall im Fliederbuſch beſſer wiſſen als ſie. Für Beide war dieſer Moment nur die Wie⸗ derholung alter, ſeliger Zeiten, wo ſie ebenſo nebenein⸗ der geſeſſen, wo ſelbſt Zeugen ihres Glückes keine Störung bedeuteten, weil ſie einfach von ihnen ver⸗ geſſen wurden, Zeiten, wo jeder Zlick, jedes Lächeln, das inhaltsloſeſte Wort nur immer die gleiche Bedeu⸗ tung hatte: ich bin Dein! die unvergänglichen Zeiten junger Liebe.
Aber der Menſch erträgt den Himmel nicht. Bald genug kam die Frage:„Wie war es Dir möglich, mich ſo lange von Dir zu weiſen?“
Litta fuhr zuſammen, unwillkürlich entzog ſie ihre Hand der ſeinen. Die Wirklichkeit ſtürzte über ſie her⸗ ein.„Woran mahnſt Du mich!“ athmete ſie bang.
„An Dein Wort mahne ich Dich, Mathilde, das Du mir in heiliger Stunde gegeben, an Deine Liebe, welche Du kein Recht haſt, mir wieder zu nehmen. Seit langen Wochen entziehſt Du Dich mir, die Ferne, welche Du zwiſchen uns geſchaffen, könnte nicht größer ſein, wenn hunderte von Meilen uns trennten. Deine Mutter hat mir verwehrt, Euer Haus zu betreten,


